Konzerte und einige weitere Auftritte seit 2000


Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem
2. November 2000


Johann Georg Kühnhausen, Matthäuspassion
13. April 2001


Otto Olsson, Te Deum
24./25. Mai 2003, Chortage in Schönenwerd-Niedergösgen


Georg Friedrich Händel, Messias
3./4./5. Juni 2005


Bob Chilcott, Jubilate
1. Juli 2007


C.V. Stanford, Motetten/Magnifikat; Helene Ringgenberg, Gloria (Uraufführung)
26./27. April 2008, Chortage in Rheinfelden


Johann Sonnleitner, Lichtvesper (Uraufführung)
7. Februar 2010


Johann Sebastian Bach, Johannespassion (ausgewählte Chöre und Choräle)
16./17./18. April 2011


Louis Vierne, Messe Solenelle op. 16
1. Juli  2012


Antonio Caldara, Prager Te Deum; Robert Führer, Vesper Nr. 2
25./26. Mai 2013 (Chortage in Bern)


Johann Sebastian Bach, Matthäuspassion (ausgewählte Chöre und Choräle)
4./5./6. April 2014


Gabriel Fauré, Cantique de Jean Racine
13. November 2014


Felix Mendelssohn, Deutsche Liturgie
16. Mai 2015


William Lloyd Webber, Missa Princeps Pacem
28. Juni 2015


Johann Sonnleitner, Laudes (Uraufführung)
24. Oktober 2015 (internationaler Kirchenmusikkongress)


Otto Olsson, Te Deum
19. Juni 2016


Camille Saint-Saëns, Oratorio de Noël (Ausschnitte)
25. Dezember 2016


Louis Vierne, Messe Solenelle op. 16
3. Mai 2017


Josef Rheinberger, Kyrie und Gloria aus der Messe für C-Dur; Eugen Meier, Gebet des Bruder Klaus (Uraufführung); Felix Mendelssohn, «Verleih uns Frieden gnädiglich»
5./6. Mai 2018 (Chortage in Zürich)


Marina Sobyanina, Taub`N (Uraufführung)
1. Juli 2018

 

Helene Ringgenberg

Im August 2018 verabschiedeten wir unsere langjährige Dirigentin, Helene Ringgenberg. Aufgewachsen im Berner Oberland schloss sie Ihre Ausbildung am Konservatorium Bern ab mit den Lehrdiplomen für Orgel (bei Edwin Peter) und Chorleitung (bei Martin Flämig); es folgten Lehr- und Konzertdiplom für Cembalo bei Jörg Ewald Dähler, Meisterkurse bei Ton Koopman und Tini Mathot und weitere Studien (Hammerflügel) bei Johann Sonnleitner.

Helene Ringgenberg studierte weiter Musikwissenschaften an der Universität Bern und promovierte mit einer Arbeit über Albert Moeschinger. Ihre Dissertation ist die erste Biografie des Basler Komponisten (1897-1985).

Von 1986 bis 2018 war sie Dirigentin unseres Chores. Mit viel Geduld und musikalischem Geschick hat sie uns in diesen vielen Jahren geleitet und uns auch immer wieder an anspruchsvolle Werke herangeführt. So durften wir nicht nur die Matthäus- und Johannespassion von Bach singen (zusammen mit weiteren Chören), sondern sie traute uns mit der Vierteltonmusik von Johann Sonnleitner oder dem Werk Taub`N auch zeitgenössische Musik zu. 

Von 1999 bis 2015 war sie zudem Leiterin des  Schweizerischen Bistumschors voces laudis, mit dem sie sich vor allem der christkatholischen Kirchenmusik annahm; drei CDs zeugen von dieser intensiven Beschäftigung mit Komponisten wie Jost Meier, Carl Attenhofer oder Theodor Sack. Auch ihre eigene Messe „veni et ostende“ ist auf einem Tonträger zu hören.

Als Vizepräsidentin des Verbandes schweizerischer christkatholischer Kirchenchöre und Präsidentin von dessen Musikkommission war sie verantwortlich für die musikalischen Programme von Fortbildungswochenenden und Chortagen. Wir danken Helene Ringgenberg für ihr vielfältiges Engagement für unsern Chor (und darüber hinaus) und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.